Wie oft Bett beziehen (Tipps) | Was machen bei Erlältung?

Ungefähr ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Dabei sammelt sich allerhand Schweiß, tote Hautzellen und Hautfett in der Bettwäsche an. Insgesamt 1,5 Liter Feuchtigkeit gibt die menschliche Haut im Durchschnitt ab. Damit Bakterien, Hausstaubmilben und mehr sich nicht immer weiter vermehren, ist es unabdingbar, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln.

Für die Reinigung der Toilette, der Küche und dem Boden haben die meisten Menschen eine feste Routine. Beim Bett beziehen sieht das oftmals anders aus. Doch wie oft müssen Sie eigentlich die Bettwäsche wechseln, damit diese nicht zu einem Sammelbecken von Bakterien & Co. wird?

Bett beziehen: Wie oft ist es wirklich nötig?

Bei der notwendigen Häufigkeit, wie oft die Bettwäsche gewechselt werden muss, scheiden sich die Geister. Experten raten dazu, einmal pro Woche das Bett frisch zu beziehen. So können Sie sicher sein, dass Sie Hausstaubmilben, Allergene und Bakterien überwiegend vermeiden. Nicht nur die Bettwäsche selbst, auch das Bettlaken sollte ebenso oft gewechselt werden. Wenn Ihnen das zu häufig erscheint, sollten Sie zumindest alle 14 Tage das Bett neu beziehen.

Wenn Sie jedoch Haustierbesitzer sind, stark schwitzen, es Sommer ist oder Sie zu Allergien neigen, ist es ratsam, dies in jedem Fall einmal die Woche zu tun. Nicht nur die Bettwäsche sollten Sie neu beziehen, zudem sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Matratze von Krümel und Dreck befreien. Dazu gehört ebenfalls das Schlafzimmer oft zu lüften, sodass kleine Staubmilben keine Überlebenschance haben. Bettdecken und Kissen sollten übrigens alle sechs bis acht Jahre in jedem Fall erneuert werden.

Schlafzimmer Bett Bettwäsche Kissen Vorhänge

Es ist wichtig die Bettwäsche mindestens alle 14 Tage zu überziehen.

Bett beziehen: Wie oft bei einer Erkältung wechseln?

Gerade in den kalten Jahreszeiten erwischen sie uns oft: eine Erkältung oder ein grippaler Infekt. Haben Sie diese auskuriert, ist es sinnvoll, bestimmte Alltagsgegenstände auszutauschen – dazu gehört auch die Bettwäsche. Denn bei einer Erkältungsammeln sich nicht nur Hautpartikel, Milben und Hautfett im Bett, sondern auch Viren und Keime.

Deswegen sollten Sie, sobald Sie wieder gesund sind, Ihr Bett frisch beziehen. Waschen Sie Bettwäsche und Laken also bei mindestens 60 Grad. Waren Sie stark erkältet, litten zusätzlich noch an Durchfall oder anderen Erkrankungen, kann eine Wäsche von 90 Grad nötig sein. Wichtig jedoch zu beachten: Bettwäsche aus Satin und Leinen kann bei einer Waschtemperatur von 60 Grad Schaden nehmen. Auch Seide darf nicht heißer als 30 Grad gewaschen werden, auch nicht nach einer Erkältung oder einem grippalen Infekt.

Video-Tipp: So waschen Sie Bettwäsche richtig

Wichtig ist nicht nur, dass Sie das Bett regelmäßig frisch beziehen, sondern auch die Bettwäsche fachgerecht waschen. Denn so machen Sie Bakterien, Schweiß und Milben den Garaus.

Im Video sehen Sie, wie Sie Baumwoll-Bettwäsche optimal reinigen, welches Waschpulver Sie dafür am besten verwenden und bei welchen Temperaturen Sie Laken, Bettdecke & Co. am besten in der Waschmaschine sauber bekommen. So haben Schmutz und Keime keine Chance mehr, und Sie können Ihr Bett guten Gewissens frisch beziehen.

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